Buchvorstellung „Komm, Emil wir gehn heim!“ von Hans Traxler

Ein kinderfreundliches und sanftes Buch über Tierschlachtung

Im Sommer kommt sie gut zurecht, nur im Winter, wenn ihr Garten keine Erträge mehr einbringt, muss sie oft hungrig zu Bett gehen. Sie malt sich aus, dass sie im nächsten Winter das Schwein Emil zum Schlachter bringt, um gut durch den Winter zu kommen.

Als es dann soweit ist und Martha und Emil auf dem langen Marsch zum Schlachthaus sind, fährt erst ein Tiertransporter mit Kühen an ihnen vorbei und dann einer mit quikenden Schweinen. Emil wird mulmig zumute, als es dann auch noch der Geruch von Blut in der Luft liegt, weigert er sich weiter zu gehen. Als sie schlussendlich beim Schlachthof ankommen, beobachten sie eine Weile , wie die angelieferten Schweine in die große Schlachthalle getrieben und anschließend geschlachtet werden. Da beschließt Martha das Schwein Emil wieder mit nach Hause zu nehmen. Im Dorf spricht sich herum, dass es Martha nicht gut geht und so sammeln die Dorfbewohner Lebensmittel für Martha. Als es anfängt zu schneien, machen die Dorfbewohner sich auf , um Martha die Lebensmittel zu bringen.

So kommen Martha und Emil gut durch den Winter und alle sind zufrieden. (Nur die kleine Maus nicht, die nicht an die Vorräte kommt, weil diese an der Decke hängen)

Das Buch ist sehr sanft und kinderfreundlich geschrieben, es werden keine schlimmen Details bei der Schlachtung erläutert und gezeigt. Allerdings werden Wurst und Käse zu Anfang des Buches als klassische Lebensmittel beschrieben. Martha bekommt auch als Wintervorräte leider viel Fleisch u.ä. von den Dorfbewohnern, so dass das Buch eventuell nur teilweise für rein vegane Familien tauglich ist.

Bei amazon hier erhältlich: Komm, Emil, wir gehn heim!*


Erscheinungsdatum: 10.02.2004
Autor: Hans Traxler
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

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