Ratgeber vegane Hundeernährung

kleiner Hund läuft

Ratgeber für den Einstieg

Auch wenn von vielen Veganer*innen die Haustierhaltung als kritisch angesehen wird, entschließen sich einige von ihnen, ein Tier aus schlechten Verhältnissen aufzunehmen. Steht dieses Vorhaben fest, wird schnell die Frage der Ernährung auftreten. Doch unter welchen Umständen ist eine vegane Hundeernährung überhaupt möglich?

Was ist schon artgerecht?

Hauptsächlich erntet die vegane Hundeernährung Kritik, weil es nicht natürlich ist. Wölfe, die Vorfahren des heutigen Haushundes, sind Carnivore, also reine Fleischesser. Allerdings änderte sich dies, als die Wölfe sich den Menschen annäherten, um deren Abfälle zu verzehren. Der carnivore Wolf wurde mit der Zeit vom omnivoren – alles essenden – Hund abgelöst.

Weiterhin ist es auch nicht artgerecht, dass die Welpen von ihrer Familie getrennt werden, um mit Menschen zusammenzuwohnen. Wer ein Haustier aufnimmt, entscheidet fortan über ein fremdes Leben, egal in welcher Hinsicht: Kastration/Sterilisation, Sozialkontakte zu Menschen und anderen Hunden, physische und psychische Auslastung sowie die Ernährung.

Abgesehen davon gibt es keinen gerechtfertigten Grund, ein aufgenommenes Tier mit ermordeten Individuen am Leben zu halten, wenn es auch eine tierleidfreie Alternative gibt.

Welches vegane Hundeessen ist geeignet?

Eine wirklich große Auswahl an unterschiedlichster Hundenahrung gibt es beispielsweise beim Online-Versandhaus futterservice-fulda.de oder auch beim Vegan-Versender Veganic.de. Aus dem breit gefächerten Angebot kann gezielt auf die Vorlieben des tierlichen Mitbewohners eingegangen werden: für Welpen, nass aus der Dose, trockene Bröckchen, ohne Gluten oder aus kontrolliert biologischem Anbau … Diese Vielfältigkeit ermöglicht es sogar, Abwechslung in den alltäglichen Speiseplan zu bringen.

Wie sollte die Nahrung umgestellt werden?

Egal ob der Hund bereits seit längerer Zeit im Haushalt lebt oder neu einzieht: Die Umstellung sollte langsam erfolgen. Es empfiehlt sich über mehrere Tage immer mehr vom veganen Essen, dem üblichen unterzumischen, bis die neue Nahrung pur und ohne Probleme angenommen wird. Je nach Tier und Alter funktioniert dies schneller oder eben langsamer.

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